Suche
Neuer Test, neuer Fisch
Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
Neuer Test, neuer Fisch
Neuer Test, neuer Fisch
1
09.10.2025

Hier steht dann so ein Text...

weiterlesen
Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
0
02.11.2023

“Zwei Mal Salami-Pizza, aber Pronto!” Björn Brockmann nimmt dich mit an die Eider, der längste Fluss Schleswig Holsteins. Geangelt wird aber nicht irgendwo auf dem Land, sondern mitten in der lauten City! Was Björn eine schlaflose Nacht bescherte, erfährst du hier:...

weiterlesen
UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
10
01.11.2023

Deeper hat in Zusammenarbeit mit Westin das Fish Spotter Kit gelauncht. Dieses Bundle besteht aus hochwertigen Komponenten für eine erfolgreiche Location-Tour und kommt mit einem Rabatt von über 100 Euro. Unser Lücki hat das Kit unter die Lupe genommen und verlost ein ganzes Bundle....

weiterlesen
Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
3
31.10.2023

Erschreckend gute Angebote – Das verspricht der Halloween Sale bei der Angelzentrale Herrieden! Pünktlich zum Feiertag erzittern die Preise und bieten dir die Gelegenheit zuzuschlagen. Wie du an deinen Sonderrabatt kommst, erfährst du hier:...

weiterlesen

News

MAGazin

Community

Der Stöpsel vom Vereinsee
1
Mein erster Graser 🤩
2
Wer stört denn da!
2
Uhrfisch
3
Mein schönster Karpfen
7
Urgestein...
1
Nightshot
1
40iger zum Startschuss der Session 💚
1
❤️Personal Best❤️
3
Nach 30 Stunden
1
Fluss-Vlog 11 - Wenig Zeit viel Fisch - Schnell Karpfen im Fluss fangen - Karpfenangeln im Sommer
0
Vereinsgewässer Morgens Anfang Mai
0
Fluss-Vlog 9 (1/2) der wohl beste Platz im Fluss - Futterplatz im Fluss - Karpfenangeln im Frühling
0
First Session 2023
0
VTB11/2022 Angeln im Krautsee
1
Winterangeln
16
Vanlife Karpfenangeln in Frankreich inkl. Q&A von Euch Herbstoffensive
12
Richtig Ankern mit 4 Punkt Verankerung und Ankerstangen
13
Streetfishing in Slowenien
16
Karpfenangeln - Worknights
15

Damals an diesem Tag

#CarpzillaCare Vorschau auf Carpzilla
#CARPZILLACARE: Wir geben alles für dich!
87
News 25.03.2020

Das öffentliche Leben kommt in Deutschland zunehmend zum Erliegen und die Medien strapazieren das Thema Corona auf ein Höchstmaß. Das nervt uns! Angst und Panikmache sind sicherlich kein guter Weg um gesund zu bleiben oder zu genesen. Ein gewisses Maß an Vorsicht ist sicherlich kein Fehler - Panik hingegen war noch nie ein guter Begleiter! Was wir heute brauchen - und zwar mehr denn je, ist Freude am - und Liebe zum Leben! Inspiration, Motivation und Perspektive! Wir haben uns deswegen dafür entschieden ab sofort alles für unsere Community zu geben! Es ist nicht viel, was wir machen können - doch wir können verdammt noch mal gut unterhalten. Dafür geben wir unser Bestes!!! Hier auf Carpzilla jagt deswegen in den kommenden Wochen, ein Top-Beitrag den Nächsten! #CARPZILLACARE haben wir das Programm für die nächsten Wochen getauft, denn uns liegt es am Herzen, diese Krise gemeinsam durchzustehen. Damit du weißt, was dich erwartet, präsentieren wir dir heute eine ausführliche Vorschau für die erste Woche:25.03. Interview - Der Big Fish-Angler Mark Hofman packt aus - Teil 1Der Ausnahmeangler aus den Niederlanden gibt heiße Tipps und Tricks zu Herangehensweise, Taktiken, Mindset und Timing25.03. 60 Sekunden mit – Christoph FreuenDas Zilla-Porträt stellt Namen der Szene auf die Schnelle vor. Diesmal: der langjährige Zilla-Freund, Big-Fish-Angler und Korda Teamer Christoph Freuen25.03. Gewinnspielauflösung – der G-Thermal Suit geht an…Gemeinsam mit Gamakatsu haben wir einen absoluten Kälteblocker verlost, der bei den noch frostigen Temperaturen gerade recht kommt.26.03. Interview - Der Big Fish-Angler Mark Hofman packt aus - Teil 2Mark plaudert aus dem Nähkästchen und verrät, wann und wie er die ganz Dicken in Frankreich auf die Schuppen legt!26.03. Video – Keep The Spirit für eine Woche auf YouTubeLove Nature. Love Fishing. Love Living. Keep the Spirit! Der Kultfilm, der eine ganze Generation prägte, ab morgen Abend - nur für eine Woche!26.03. Deine Story - Christoph Hofmann fängt den SeerekordAls frischgebackener Familienvater fuhr Chirstoph für eine Kurzsession ans Wasser und erlebte dort Unglaubliches!26.03. Carpzilla+ Reportage - Mein Immerdrauf: diesem Rig vertraut Christoph Freuen.In dieser brandneuen Rubrik zeigen wir die Rigs der Meister und erklären, wann und wie sie diese einsetzen.27.03. News – Karpfenangeln in Frankreich, kurz vor der GrenzschließungWegen der Corona-Krise mussten viele Karpfenangler kurz vor der Grenzschließung, letzten Montag, Frankreich verlassen. Wie es ihnen dabei erging, berichtet sie uns exklusiv auf Carpzilla!28.03. Carpzilla+ Video – Maroc Job exklusiv für zwei Tage online!Dieser für die ganz große Leinwand produzierte Film über eine Abenteuer-Angelreise nach Marokko kommt exklusiv für ein Wochenende auf Carpzilla+.29.03. Karpfenradio #39 - Das große Spezial Teil 2 von der Crime City Carpers PartyNoch vor dem Ausbruch der aktuellen Krise fand sie statt, die fette Crime City Carpers Party im Carp Corner Krefeld. Eine gute Gelegenheit für Christopher Paschmanns, ein Karpfenradio-Spezial für euch aufzunehmen!29.03. Video – Wurfangeln auf KarpfenDas letzte Video von „The Haunzz“ ging auf Carpzilla bereits durch die Decke. Jetzt legen die Jungs nach und zeigen euch, worauf es beim Wurfangeln ankommt.29.03. Kolumne – die Keep the Spirit Bildrubrik ist zurück!Keep the Spirit ist unsere Sicht auf das, was uns bewegt: Karpfenangeln. Eine Serie in wenigen Bildern. Fotos, die brandaktuell unsere Welt am Wasser erfassen. Aufnahmen von Bedeutung – geknüpft an besondere Erlebnisse.30.03. Carpzilla+ Video - Kanalratten #1 kommt!In dieser brandneuen Videoserie nimmt Mark Dörner euch mit an den Kanal!Da kommt noch mehr!Reichlich krasse Inhalte, mit denen wir gemeinsam die Krise durchstehen. Doch das war längst noch nicht alles, denn bereits nächste Woche erwarten euch die nächsten krassen und exklusiven Beiträge auf Carpzilla! So viel sei schon mal verraten: Es geht genau so weiter! Wir wünschen viel Freude beim Gucken, lesen und sich inspirieren lassen. Helft bitte dabei mit die gute Laune zu verbreiten und teilt die Aktion überall: #CARPZILLACARE

34 Kilo im Messestress: Nachgehakt bei Sven Ihne
185
MAG 26.03.2017

Erst vor wenigen Tagen erreichte uns die nächste Großfisch-Meldung: Sven Ihne von HZ Baits ist bei einem "Work-Fishing-Trip" die Sensation zum Saisonauftakt gelungen. Satte 34 Kilo französidches Gold sind dem Angler ans Band gegangen - wahnsinn. Wir haben Nachgehakt und Sven alle Einzelheiten entlockt.Carpzilla: Hallo Sven, zunächst mal herzlichen Glückwunsch zu diesem unfassbaren Schuppenkarpfen! Sag nicht, das war dein erster Fisch in diesem Jahr?Sven Ihne:Hallo Jungs. Vielen Dank für die Glückwünsche. Ich bin auch begeistert zu Beginn des neuen Jahres einen so großen Fisch gefangen zu haben. Es war mein zweiter Fisch in dieser noch jungen Saison.Carpzilla: Erzähl uns doch mal, wie das gelaufen ist. Du musstest zum Arbeiten nach Frankreich und hast die freie Zeit zum Angeln in der Region genutzt. Machst du das öfter so und wie läuft das ab?Sven Ihne:Ich bin zwar häufiger zum Arbeiten im Ausland aber immer funktioniert das mit dem Angeln natürlich nicht. Die Umstände müssen einfach passen. Das fängt damit an, ob überhaupt ein passendes Gewässer in der Nähe ist. Häufig geht es im Messebau stressiger zur Sache und Termindruck ist da an der Tagesordnung. Wenn ich dann die Verantwortung für das Projekt trage, habe ich eigentlich keinen Kopf zum Angeln und spare mir das lieber für Zuhause auf. Dazu kommt der logistische Aspekt. All diese Dinge muss man im Voraus klären und dann abwägen ob sich der zusätzliche Aufwand lohnt. Carpzilla: Und dieses Mal? Hast du dir Gewässer vorgenommen, die du bereits kanntest? War der große Schuppi vielleicht sogar ein Zielfisch?Sven Ihne:Zielfisch? Nein! Ich fahre nie mit dem Ziel nach Frankreich einen bestimmten Fisch zu fangen. Es ist doch eine utopische Vorstellung das ein bestimmter Fisch genau in diesem meist kurzen Zeitfenster meiner Reise bei mir anbeißt, oder? Selbstverständlich fahre ich auch nicht ganz ohne Infos über Gewässer und Bestand los. Heutzutage bin ich mit vielen Anglern in Kontakt, da sammelt man Infos, spricht über verschiedene Gewässer und Regionen und bekommt hier und da mal einen interessanten Tipp. Carpzilla: Erzähl uns doch mal, wie die Session ablief. Bist du sofort auf Fisch gekommen?Sven Ihne:In den ersten Tagen meines Aufenthaltes herrschte richtiges Winterwetter. Kalte Temperaturen knapp über 0 Grad, Regen, Wind. Einfach düstere Wintertage an denen es kaum hell wird. Anstatt die Abende jedoch im Hotel zu sitzen bin ich unterwegs gewesen und habe mich umgeschaut.Mit Fertigstellung des Messestandes kehrte dann etwas Ruhe ein und ich konnte 2 Nächte an einem mir neuen Gewässer Angeln. Es lief zuerst miserabel. Die Ruten lagen schlecht, nachts kappte mir ein Tier die geflochtene Schnur mitten im See und es war lausig kalt. Jedoch konnte ich tatsächlich am zweiten Morgen meinen ersten Karpfen in der neuen Saison fangen. Das kam richtig gut und der ganze Aufwand hatte sich jetzt schon gelohnt.Einige Tage später an einem anderen Gewässer herrschte schon bessere Stimmung. Tagsüber war es warm, die Wassertemperaturen zogen etwas an und ich konnte mehrere Fischaktivitäten beobachten. Man spürte einfach das der Winter in den letzten Zügen steckt. Carpzilla: Im HZ-Blog wird berichtet, dass du nur einen einzelnen Köder gefischt hast, dazu genau 7 Boilies als Beifutter. Welchen Hintergedanken hattest du dabei?Sven Ihne:Wir dürfen uns im zeitigen Frühjahr nicht täuschen lassen. Auch wenn wir plötzlich im T-Shirt in der Sonne sitzen - unter Wasser herrscht immer noch die winterliche Ruhe. Jetzt zu viel Futter einzubringen kann alles ruinieren.Mit dem Einzelköder will ich mich ganz einfach an mein Futter anpassen. Große Fische fressen Boilies - da braucht es meist kein Extra. So auch beim Köder. Ich habe in diesem Fall beobachtet das fast alle Angler am See mit Schneemannködern angeln. Davon wollte ich mich etwas absetzen.`Lucky seven` so wie wir es nennen, stammt eigentlich von meinem guten Freund Pascal. Er wird nicht begeistert sein, dass ich es hier erwähne. Fakt ist, es hat nicht zum ersten mal im kalten Wasser einen unerwarteten Fisch gebracht.Carpzilla: Auf dem Bild sieht es aus, als würdest du deinen Bodenköder mit einem sehr kleinen Haken kombinieren. Auch ist das Rig klar nach dem Motto Keep it simple aufgebaut. Willst du uns was zu deiner Montage sagen?Sven Ihne:Ein scharfer Haken ist das allerwichtigste beim Angeln. Wir als Karpfenangler brauchen jedoch auch starke Haken. Da schleicht sich das Problem ein. Dickdrahtige Haken erscheinen mir oft nicht so scharf wie dünndrahtige, feine Haken. Mit einem kleineren Modell eines dickdrahtigen Hakens erreiche ich Stabilität und Schärfe in einem. Für den benutzten 20mm Boilie reicht dieser Curve Shank XX in Grösse 8 vollkommen aus. Der Rest der Montage ist mein Standard. Wenige aber gute Komponenten mit dezenter Optik, welche zu 100 Prozent ihren Zweck erfüllen. Mehr brauche ich da selten.Carpzilla: Und dann so ein unfassbarer Fisch! Das wollen wir genau wissen: Wie ist das abgelaufen, wie war der Drill und vor allem, wie hast du dich gefühlt, als "das Stück Land" endlich im Kescher war?Sven Ihne:In der ersten Nacht am zweiten Gewässer war mein Aktionsradius durch anderer Angler ziemlich eingeschränkt. Zu meiner großen Freude packten die Jungs rechts und links von mir jedoch am nächsten Morgen ein. Somit konnte ich mich etwas entfalten und auch interessantere Bereiche befischen. Die Rute welche den Fisch brachte habe ich sogar kurz vor dem Dunkelwerden noch einmal umgelegt da mein Bauchgefühl nicht stimmte. Dann brach die Nacht ein. Eine dieser klaren Vollmondnächte, etwas kälter und so hell das man fast keine Kopflampe benötigt. Kurz nach 22 Uhr kam dann endlich ein Anbiss. Kurzer Pieper, Rutenspitze krumm, kurzer Schnurabzug. Das war, bis ich im Boot saß und mit der Rute Richtung Spod paddelte, alles.Als ich in die Nähe des Gebietes kam, wo ich meinen Köder abgelegt hatte, versuchte ich Kontakt zu dem Fisch aufzunehmen. Als eine helle Flanke im Mondschein aufblitzte war ich mir sicher das ich einen Karpfen gehakt hatte. Direkt unter dem Boot zog er schwer seine Bahnen und ich ahnte, dass dies ein größerer Fisch sein muss. Es folgte dieser Moment wo einem der riesige Karpfenkescher zu klein vorkommt und die Schwanzflosse einfach nicht herein gleiten will – göttlich. Es klappte am Ende doch und nach bangen Minuten hatte ich einen riesigen Schuppenkarpfen im Netz.Was dann passierte ist nicht mehr genau in meiner Erinnerung. Die Versorgung eines so großen Tieres ist ohne Hilfe anderer sehr anstrengend. Da muss man wirklich vorsichtig sein. Erst wenn  alles erledigt ist, sich der Fisch im Uferwasser von den Strapazen erholt und ich das erste mal durchatme beginnt die Kopfkirmes. Es folgten Freudenschübe, Mitteilungen an Freunde, Glückwünsche, Fangstorys und allerlei Blödsinn den nur Gleichgesinnte Verstehen können. Carpzilla: Wir wissen, dass der Fisch aus einem öffentlichen Gewässer stammt. Angelst du auch an kommerziell bewirtschafteten Gewässern in Frankreich und überhaupt, in welchen Regionen bist du Unterwegs?Sven Ihne:Kommerzielle Gewässer befische ich nicht. Mir fehlt dort die Freiheit, welche ich für das richtige Gefühl beim Angeln benötige. Ein weiterer Aspekt ist die Beschaffung des Fischbestandes für einen Paylake. Ich denke das hier oft mit miesen Methoden vorgegangen wird um den persönlichen Profit zu steigern.  Das ist einfach nichts für mich.Ich fahre gerne nach Südfrankreich, genieße dort das Leben mit allem was im Süden dazu gehört und lasse mich mitreißen von der Freiheit, welche die oft beeindruckenden Gewässer zu bieten haben. Andersrum mag ich die Flachlandseen im Norden wo man Tagelang im Wald lebt, immer eine Wathose trägt und oft weit durch das hohe Schilf läuft bevor man freies Wasser findet. Ich versuche schon lange das Karpfenangeln mit all seinen Facetten zu nutzen. Die Abwechslung der verschiedenen Gewässer und Angeltaktiken stellt für mich das größte Abenteuer dar.Carpzilla: Sven, mit dem Saisonstart kannst du dich jetzt mal ganz entspannt zurücklehnen! Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns schon auf die nächsten Zeilen von dir hier bei Carpzilla. Und halte uns auf dem Laufenden!Sven Ihne:Gerne. Ich hoffe ich konnte dem Leser zeigen das beim Angeln vieles einfach passiert. Glück, Eingebung, Erfahrung und Schicksal. Das sind wichtige Eckpunkte um erfolgreich zu sein. Wie man diese sinnvoll kombinieren oder gar beeinflussen kann steht auf einer ganz anderen Karte und klappt bei weitem nicht immer.Ich wünsche euch und den Nutzern von Carpzilla eine gute Saison 2017.

Mark Hofman mit 30 Kilo Karpfen.
Das große Interview: Der Big Fish-Angler Mark Hofman packt aus Teil 1
73
MAG 25.03.2020

Mark Hofman ist einer der Macher hinter www.karperwereld.nl – kurz KWO – der Infotainment-Plattform zum Karpfenangeln in den Niederlanden. Als Celebrity und Angler ist Mark aus der internationalen Karpfenszene nicht wegzudenken. Bekannt ist er vor allem für seine Angelei im Ausland – hauptsächlich Frankreich, aber auch in Deutschland, Österreich und im Balkan.In etlichen Videos auf KWO, genauso aber in seinem Instagram-Feed, stellt er immer wieder unter Beweis, wie erfolgreich er am Wasser ist. Dabei hat er anscheinend ein echtes Händchen für die ganz großen Fische. Mark gehört zu den erfolgreichsten öffentlichen Anglern, die mit dem Ziel auf Tour gehen, besonders kapitale Karpfen zu fangen. Christopher Paschmanns hat den Ausnahmeangler zu seiner Herangehensweise, seinen Taktiken, Mindset und Timing befragt.Christopher: Hey Mark, danke für deine Zeit! Gib uns doch ein paar Fakten zu deiner Person. Wann hast du Frankreich für dich entdeckt?Mark: Hi Christopher, danke für die Möglichkeit, meine Stories mit der Carpzilla Community zu teilen! Ich bin 32 Jahre jung und lebe in Scheveningen, Niederlande. Also da, wo so ziemlich jedes Wochenende die Deutschen einfallen, um Zeit am Meer zu genießen. Ich habe schon sehr jung mit dem Karpfenangeln begonnen, da war ich gerade 7 Jahre jung. Schon mit 16 Jahren fuhr ich zum ersten Mal nach Frankreich. Das ist tatsächlich eine witzige Geschichte: Ich wollte nach Frankreich und fragte auf dem größten Online-Forum in Holland, KWO, wer mit mir kommen wolle. Naja, so traf ich Michiel Pilaar, der heute einer meiner besten Freunde ist und einer meiner Partner bei KWO. Denn wir kauften das Forum vor sieben Jahren und bauten es um – heute ist das unser Job.Die erste Session in Frankreich war auch besonders. Denn in der allerersten Nacht fing ich doch wirklich den größten Fisch des Sees mit 22,5 Kilo. Mein PB damals und in diesen Tagen 2004 eine kleine Sensation, da war es ein wirklich großer Fisch. Seitdem ist das so eine Sache bei Michiel und mir, wenn wir zusammen angeln gehen – ich fange wirklich jedes Mal den größten Fisch (lacht).Christopher: Warum war Frankreich für dich schon damals so reizvoll und wonach suchst du auf deinen Trips?Mark: Damals war einfach alles neu in Frankreich und es gab so viel zu entdecken! Es war ein großes Abenteuer! Und natürlich waren auch die Fische dort viel größer als bei uns in den Niederlanden. Ja, wir haben irre viel Wasser, aber sehr wenige große Karpfen. Bei uns machen die wilden Schuppis der 5-10 Kilo Klasse den Großteil der Bestände aus – nach wie vor. Fische über 15 oder sogar über 20 Kilo sind selten. Demnach war es wohl damals der Reiz des Abenteuers und die Chance auf Kapitale.Und ganz ehrlich, daran hat sich für mich auch heute nichts geändert. Für mich geht es einfach immer ums Abenteuer! Darum, neue Gewässer auszukundschaften und den Schlüssel zum Erfolg dort zu finden. Ich angel am liebsten an Gewässern, wo ich wirklich mein Ding machen kann. An den bekanntesten Mainstream-Seen wirst du mich selten finden. Und wenn dann am ehesten dann, wenn es dort gerade ruhig ist. Die großen, klaren Seen des Südens Frankreichs haben es mir besonders angetan. Auch natürlich wegen dem großartigen Wetter und der Umgebung – das fühlt sich dort einfach mehr nach Urlaub an! Dazu noch die Chance auf große Karpfen, was willst du mehr!Christopher: Beangelst du ausschließlich öffentliche Gewässer? Wie stehst du zu Paylakes?Mark: Nun, in meiner privaten Angelei kommen nur Public Lakes in Frage, ich möchte mich eben frei bewegen können, moven. Aber ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Paylakes. Wenn sie gut gemanaged werden, die Bestände ehrlicher Herkunft sind… Beruflich habe ich bereits an Paylakes gefischt und konnte es genießen. Ich kann auch total gut verstehen, dass du dich für einen Paylake entscheidest, Wenn du im Jahr nur eine oder zwei Wochen Urlaub zum Angeln nehmen kannst, dann willst du dir sicher sein, dass du eine gute Stelle bekommst und eine gute Chance auf einen dicken Fisch hast. Dazu noch etwas Luxus wie Duschen und WC, vielleicht ein Essensservice – das Angeln an öffentlichen Gewässern, wie ich es betreibe, ist dem gegenüber jedenfalls alles andere als Urlaub! Meistens bin ich völlig ausgelaugt und fertig, wenn ich von so einer Tour zurückkomme – bereit für echten Urlaub…Christopher: Wir beide haben Kontakt und ich kenne manche deiner spektakulären Fänge. Du hast Serien gefangen, die andere kaum verarbeiten könnten. Wenn wir über große Karpfen sprechen, wie viele hast du gefangen in den vergangenen Jahren?Mark: Haha, schon sehr viele… 2018 und 2019 waren bei weitem meine besten Jahre jemals. Wenn ich so durch meine Aufzeichnungen blättere, sehe ich, dass ich mehr als 100 Fische über 40 Pfunde hatte. Von denen wogen 21 über 50 Pfund und 9 Fische knackten sogar die magische 30-Kilo-Marke.Aber dabei musst du das natürlich in Perspektive rücken. Vergleichen ist leicht, aber hier nicht angebracht. Ich lebe das Angeln und investiere Monate. Wenn du das mit cleveren Herangehensweisen an passenden Gewässern und gutem Timing kombinierst – das weißt du selbst am besten – dann führt es unweigerlich zu einem mächtig prallen Big Fish-Fangbuch!Und um ehrlich zu sein: Nur große Karpfen alleine motivieren mich nicht. Wie gesagt, der Weg ist das Ziel, es geht um die Erfahrung, das Abenteuer, das große Ganze! Ich setze mir gerne Ziele, das spornt mich an. In der zweiten Hälfte des Jahres 2019 zum Beispiel habe ich kaum noch geangelt. Mir fehlte die Motivation. Ich hatte im Frühjahr so viele große Karpfen gefangen, dass mir völlig die Ziele fehlten. Zum Glück spüre ich, dass die Motivation wieder zurück ist.Christopher: Du beangelt häufig weniger bekannte Gewässer. Wie gehst du bei der Suche nach solchen Gewässer-Schätzchen vor?Mark: Eine Frage, die mir wohl täglich gestellt wird ist: „Ich will in Frankreich angeln, wo soll ich hin?“ Klar, das Land ist groß und hat viele Gewässer. Die guten Nachrichten: Überall in Frankreich findest du Karpfen! Und 20-Kilo-Fische schwimmen in endlos vielen Gewässern. Frankreich ist eine absolute Angelnation, die Seen sind gut besetzt. Was ich also im Normalfall mache ist: Ich gehe an ein Gewässer, zu dem ich ein paar Gerüchte gehört habe und mache mir selbst ein Bild davon. Ich fahre eben einfach dorthin und schaue, was mich erwartet. Das beste Investment in deine Angelei in Frankreich ist: Lerne die Sprache! Du sitzt doch eh am Wasser hinter deinen Ruten, oder? Lade dir eine App herunter und lerne französisch. Sobald du ein paar Wörter auf drauf hast, eröffnet sich dir eine neue Welt. Die Locals sind nach meiner Erfahrung oft sehr cool drauf. Und sie teilen gerne ihre Infos mit gleichgesinnten. Vor allem dann, wenn du Infos zurückgeben kannst und ihre Gewässer respektierst. An den Mainstream-Gewässern ist das schwieriger, doch sobald du die ausgetretenen Pfade verlässt, bekommst du Infos. Aber ich bin nicht der Typ für zu viele Infos. Ich möchte es einfach selbst herausfinden! Mir reichen Gerüchte! Wenn ich weiß, dass es ein paar gute Fische gibt, reicht mir das und ich gehe einfach angeln. So kann ich echt auf Hochtouren laufen und Gewässer in kurzer Zeit völlig auf Links drehen. Das ist eben voll mein Ding!Noch eine Anmerkung hier, die dir nicht fremd ist Christopher: Wenn du in der Szene bekannter bist, bekommst du auch mehr Informationen. So ist es eben, so baust du ein Netzwerk auf und wirst informiert, ob du willst oder nicht. Das wichtigste ist und bleibt dabei aber, flexibel zu bleiben! Du solltest nicht zu viel wissen! Denn je mehr du weißt, desto verschlossener bist du in deiner Herangehensweise. Ich will open minded bleiben!Christopher: Sehr cool, hast du nie Probleme mit Locals gehabt? Ich meine, du bist ein öffentlicher Angler und machst ja schließlich auch öffentlich mit deinen Videos?Mark: Ich persönlich? Nicht wirklich! In den letzten 15 Jahren Frankreichangelei wurde mir mein Auto einmal aufgebrochen und einmal wurde mir eine Scheibe eingeworfen. Das kann dir aber überall passieren und – mit Blick auf die Gegenden und Gewässer, an denen ich mich rumgetrieben habe – ist es eine ziemlich gute Quote. Ganz ehrlich, es sind seltener die Locals, meistens sind es ein paar wenige Jungs aus Holland oder Deutschland, die sich darüber beschweren, wo wir filmen. Klar, die wollen an denselben Seen in Ruhe angeln. Ich finde: es gibt noch so viel zu entdecken und ist wirklich einfach, die Massen zu meiden. Da kann jeder seinen Weg finden!Christopher: Statement. Was braucht ein Gewässer also, um dich zu kitzeln? Reichen große Karpfen?Mark: Ha, dicke Fische helfen schonmal, sicher! Doch es braucht schon etwas mehr. Die meisten Seen, die ich beangel, erfordern eine Menge Einsatz und Arbeit: schwer zu erreichende Spots, große Wasserflächen, herausfordernde Tiefen… Es ist also gut zu wissen, dass da große Karpfen lauern, die dir die Mühen belohnen. Wenn ich mir sicher bin, dass es Kapitale gibt, hilft mir das, dranzubleiben. Doch es geht vielmehr um die Herausforderung, vor die mich das Gewässer stellt! Letztes Jahr zum Beispiel wollte ich unbedingt einen Karpfen aus einem der härtesten Seen Frankreichs fangen: dem Lac de St‘ Croix. Ein wunderschöner, aber gigantischer, kristallklarer See mit sehr, sehr wenigen Karpfen. Da interessiert mich die Größe des Fisches dann wirklich nicht. Es geht um die Sache! Für dieses Jahr habe ich mir etwas für mich ganz neues vorgenommen und mich hauptsächlich auf Flüsse konzentrieren. Die Durchschnittsgröße der Fische wird sicher viel kleiner sein, aber diese Herausforderung ist neu für mich. Sie lässt mich wachsen und lernen – das kitzelt mich!Christopher: Lieber Mark, vielen Dank für diese Einblicke, morgen geht es weiter mit Teil zwei des großen Hofman-Interviews. Dann gehen wir tiefer in seine Taktiken, sprechen über Timing, Set Up, Rigs, den Einsatz von Drohnen und mehr. Es wird mega spannend, auch für mich! Anbei noch zwei kleine Motivations-Booster für diese schweren Tage.Und hier geht es weiter zu Teil 2, nicht verpassen!https://www.carpzilla.de/mag/interview/das-grosse-interview-der-big-fish-angler-mark-hofman-packt-aus-teil-2-13911.html#CarpzillaCare

Kalte Messe am See
343

Aktuellste Beiträge

Mit Carpzilla+ hast du die Welt des Karpfenangelns immer dabei: Ein Griff in die Hosentasche genügt! Besser fangen? Bessere Fotos schießen? Große Abenteuer erleben? Das Meiste aus deiner Zeit am Wasser machen? Wertvolles Tackle und Baits gewinnen, ohne etwas dafür zu tun? Nur die beste Qualität in Sachen Unterhaltung, weil dir deine Zeit wertvoll ist? Dann ist es Zeit für CARPZILLA+! Überzeuge dich selbst und teste noch heute 7 Tage kostenlos und völlig unverbindlich unser bahnbrechendes Programm!
Karpfenradio heißt dein Podcast rund um's Karpfenangeln. Immer mit spannenden Gästen und interessanten Themen. Höre ihn bequem hier auf der Seite oder in deiner Lieblings-Podcast-App Spotify, Soundcloud oder Apple Podcast an.
Podcast Vorschau Handy und Kopfhörer
In unserem Shop findest du alles was das Karpfen Angler Herz begehrt. Stylische und faire Kleidung, Filme, Fachlektüre und Zubehör. Schau vorbei!
Partner
Nordisch by Nature mit Björn Brockmann von Korda.