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Neuer Test, neuer Fisch
Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
Neuer Test, neuer Fisch
Neuer Test, neuer Fisch
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09.10.2025

Hier steht dann so ein Text...

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Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
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02.11.2023

“Zwei Mal Salami-Pizza, aber Pronto!” Björn Brockmann nimmt dich mit an die Eider, der längste Fluss Schleswig Holsteins. Geangelt wird aber nicht irgendwo auf dem Land, sondern mitten in der lauten City! Was Björn eine schlaflose Nacht bescherte, erfährst du hier:...

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UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
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01.11.2023

Deeper hat in Zusammenarbeit mit Westin das Fish Spotter Kit gelauncht. Dieses Bundle besteht aus hochwertigen Komponenten für eine erfolgreiche Location-Tour und kommt mit einem Rabatt von über 100 Euro. Unser Lücki hat das Kit unter die Lupe genommen und verlost ein ganzes Bundle....

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Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
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31.10.2023

Erschreckend gute Angebote – Das verspricht der Halloween Sale bei der Angelzentrale Herrieden! Pünktlich zum Feiertag erzittern die Preise und bieten dir die Gelegenheit zuzuschlagen. Wie du an deinen Sonderrabatt kommst, erfährst du hier:...

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News

MAGazin

Community

Der Stöpsel vom Vereinsee
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Mein erster Graser 🤩
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Wer stört denn da!
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Uhrfisch
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Mein schönster Karpfen
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Urgestein...
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Nightshot
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40iger zum Startschuss der Session 💚
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❤️Personal Best❤️
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Nach 30 Stunden
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Fluss-Vlog 11 - Wenig Zeit viel Fisch - Schnell Karpfen im Fluss fangen - Karpfenangeln im Sommer
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Vereinsgewässer Morgens Anfang Mai
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Fluss-Vlog 9 (1/2) der wohl beste Platz im Fluss - Futterplatz im Fluss - Karpfenangeln im Frühling
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First Session 2023
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VTB11/2022 Angeln im Krautsee
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Winterangeln
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Vanlife Karpfenangeln in Frankreich inkl. Q&A von Euch Herbstoffensive
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Richtig Ankern mit 4 Punkt Verankerung und Ankerstangen
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Streetfishing in Slowenien
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Karpfenangeln - Worknights
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Damals an diesem Tag

Trotz Wallerplage zum Traumfisch: 33,7 Kilo für Thomas Tschernich
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News 03.04.2017

Am Wochenende erreichte uns die nächste Eilmeldung aus dem Frühjahr 2017. Niemand geringeres als TT Baits Chef Thomas Tschernich gelang es einen 33,7 Kilo schweren Schuppenkarpfen zu überlisten!Thomas war mit Teamangler Tom Woidich in Frankreich unterwegs und hatte in den ersten Tagen nicht gerade eine Glücksträhne auf seiner Seite. Während Teamangler Tom gleich mit Karpfen belohnt wurde, biss bei ihm ein Waller nach dem anderen. Gleich acht Welse bis 1,90m Länge musste Tschernich bändigen bis sich das Durchhalten für ihn so richtig bezahlt machte und sein neuer PB-Karpfen an den Haken ging. Auf der Facebook-Seite von TT Baits heißt es von Thomas Tschernich:Ja Sakrament! Unverhofft kommt oft. Während Tom in den ersten Tagen gleich gute Fische landen konnte, hatte ich wohl ins Wallernest gegriffen. Gleich mit 8 der schleimigen Drecksäcke, die größten 170 und 190cm, musste ich mich abkämpfen. Dann endlich der erste Karpfen mit 20.7kg auf SE1. Ein Hoffnungsschimmer! Dachte ich... aber es ging erst weiter mit den übergroßen Kaulquappen. Spontan wechselte ich entnervt auf Ice Creams an dem einen verseuchten Platz. Bereits eine Stunde später kam ein erneuter Biss. Ich hatte fast schon Wut im Bauch, als ich dem Fisch entgegenruderte. Was dann aber die Oberfläche im Schein der Kopflampe durchbrach, lies die ersten "Lusttropfen" entweichen! Wir gratulieren Thomas zu diesem Ausnahmefisch und neuem PB!Die neuen Ice Cream Boilies bekommt ihr hier im Shop von TT Baits:http://shop.ttbaits.de/product_info.php?products_id=15Zur Facebook Site von TT Baits geht es hier entlang:https://www.facebook.com/TT-Baits-The-Complete-Solution-116837305031437/

Aufmacher Schlafsack Special
Knaller-Angebote! Großes Schlafsack-Special bei der Angelzentrale
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News 03.04.2019

Beim Öffnen eures Schlafsackes kommt euch der Geruch der letzten drei Jahre Angeln entgegen? Ihr könnt vor klirrender Kälte kaum schlafen, da die Isolierung durchgelegen ist? Oder die Imprägnierung lässt bei eurem Schlafsack zu wünschen übrig? Dann wird es schnell Zeit für einen neuen, denn schlechter Schlaf beim Angeln kann unter Umständen eine ganze Session versauen, oder den nächsten Arbeitstag. Noch bis zum 08.04. habt ihr die Gelegenheit bei der Angelzentrale Herrieden einen echten Schnapper zu machen.Hier eine kleine Auswahl:Der Fox Evo-Tec ERS2 Sleeping Bag Full Fleece Liningstatt144,99€ für nur 99,00€:Der Evo-Tec Schlafsack der Firma Fox basiert auf dasselbe Design wie die ERS Schlafsäcke, allerdings komplett fleecegefüttert für zusätzliche Wärme und Komfort.Erhältlich ist er in drei Größen: ERS Full Fleece 1 (ideal für kompakte Liegen wie die R1 Camo), ERS Full Fleece 2 (ideal für normalgroße Liegen wie die Flatliner oder die R2 Camo) und ERS Full Fleece 3 (entwickelt für größere Liegen wie die Flatliner Kingsize oder die R3 Camo)Der Chub Vantage 5 Season Sleeping Bagstatt 139,90€ für nur 89,99€:Der vielleicht beliebteste 5-Season-Sleeping Bag in den letzten Jahren. Dieser Schlafsack wurde für maximalen Komfort das ganze Jahr über entworfen. Aufgrund seiner Hochwertigen Füllung aus mit Silikon behandelter Hohlfaser ist er leicht und sorgt dennoch für eine gute Wärmedämmung - bei jedem Wetter und für jeden Angler.Das Aqua Products Atexx Bedchair Cover statt 83,99€ für nur 69,99€Auch ein Bedchair Cover ist besonders für warme Sommernächte von Vorteil, wenn Schlafsäcke zu warm werden.Das atmungsaktive und wasserdichte Aquatexx Bedchair Cover bietet ultimativen Schutz bei unglaublich hohem Komfort. Die Baumwollfütterung bietet unglaubliche Wärme bei geringem Gewicht und ist äußerst robust. Es lässt sich zudem leichter reinigen als normalerweise verwendetes Fleecefutter. Auch das Transportmaß ist dadurch geringer.Weitere Schlafsäcke im Angebot haben wir für euch hier aufgelistet: Anaconda Night Warrior Sleeping Bag NW IVstatt 129,90 für nur 69,99€ Anaconda Night Warrior Sleeping Bag NW IIIsatt 149,95€ für nur 69,99€ JRC Defender Sleeping Bag Regularstatt 74,90€ für nur 49,99€ JRC Cocoon All-Season Sleeping Bagstatt 179,90€ für nur 99,99€ JRC Extreme 3D TX Sleeping Bagstatt 199,90€ für nur 129,99€ Trakker 365 Sleeping Bagstatt 227,99€ für nur 149,99€ Gardner Carp Duvet + All Season Sleeping Bagstatt 158,59€ für nur 129,99€ Gardner Camo Crash Bag 3 Season Sleeping Bagstatt 73,19€ für nur 59,99€ Gardner Camo DPM Bedchair Cover & Bagstatt 73,19€ für nur 59,99€ Ehmanns Fishing Hot Spot DLX 5 Season Sleeping Bagstatt 149,90€ für nur 109,99€ Gardner Carp Duvet + All Season Sleeping Bagstatt 146,39€ für nur 99,99€Zum Shop der Angelzentrale Herrieden geht es hier entlang: https://angelzentrale.de/

Willi Winkelmann: Ohne Plan aber mit jeder Menge Glück
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MAG 03.04.2018

Willi Winkelmann - Youngster aus Brandenburg - präsentiert auf Carpzilla seine erste Story. Er erzählt davon, wie schwer es manchmal ist, seinem Plan treu zu bleiben, wenn die Verlockung anderer Gewässer ruft. Schermzlich musste er erfahren, dass man selten alles auf einmal bekommt, doch auch dass das Glück vor allem dem Hold ist, der den Kopf trotzdem nicht in den Sand steckt...Es ist schon sehr warm an diesem Morgen und ich liege in meinem dicken Fleece-Schlafsack auf meiner Liege, die ich am Vorabend am Ufer des Kanals aufgeschlagen habe. Insgeheim ahnte ich schon bei der Anreise, dass ich wohl wieder mit trockenem Kescher Heim fahren werde. Denn das ist nicht die erste Blanknacht, die ich mir in den letzten Wochen an meinen insgesamt drei Kanalfutterplätzen eingefangen habe…Am KanalEigentlich wollte ich gar nicht hier sein, denn diese monotonen und schnurgerade verlaufenden Schifffahrtskanäle sind nicht nach meinen Geschmack. Zur Tristesse kommt auch der hohe Futtereinsatz und eine recht weite Anfahrt hinzu. Beides passt nicht wirklich zu meiner derzeitigen Situation, als Auszubildender muss man mit seinen Futterressourcen schließlich sparsam umgehen.Warum tue ich das?Da ich aber trotzdem großen Wert auf hochwertige Boilies lege, musste ich die Futtermenge mit Tigernüssen und Mais strecken. Das war jedoch auch nur bedingt möglich, da ich zum Füttern nur mein Motorrad zur Verfügung hatte. Oft genug bin ich nach der Arbeit mit 10 Kilo Mais auf dem Rücken und 10 Kilo Boilies sowie Tigernüssen um den Bauch geschnallt zum Kanal gefahren, nur um das Ganze 30 Minuten später auf drei Stellen zu verteilen.Jetzt frag ihr euch sicher, warum ich mir das alles antue, wenn ich mit meinen zur Verfügung stehenden Mitteln an einem See doch sicher viel erfolgreicher seien könnte?Jugendlicher LeichtsinnDer Grund ist das hohe Durchschnittsgewicht der Fische, die in meiner Region lange nicht üblich sind. Spätestens als sich die Fangmeldungen an einem viel befischen Kanalstück Mitte Mai förmlich überschlugen, nahm mein jugendlicher Leichtsinn überhand und ich beschloss mein eigentliches Zielgewässer für dieses Jahr - einen mittelgroßen, recht strukturreichen Natursee - erstmal ruhen zu lassen und mich einem weniger frequentierten Kanalabschnitt zu widmen.Schließlich konnte ich im letzten Jahr, bereits in meiner allersten Kanalnacht überhaupt, genau hier einen tollen kampfstarken Schuppenkarpfen landen. Dementsprechend optimistisch war ich natürlich. Ein großer Fehler, wie mir nun an diesem Frühsommermorgen klar wurde…RückblendeOhne jegliche Kanalerfahrung mitten in der Saison das Gewässer zu wechseln, das konnte doch eigentlich nur schief gehen. Zumal mein auserkorener Abschnitt lange nicht so einen guten Fischbestand wie das populäre Stück hat. Trotzdem wechselte ich mein Zielgewässer - obwohl oder vielleicht auch deswegen, weil mein Saisonstart am Natursee eigentlich ganz gut lief…BootssessionNach ausgiebiger Location Anfang des Jahres, startete ich mit einem dreitägigen Bootstrip Anfang April meine Angelei an diesem See. Das Wetter war super, das Quecksilber überstieg erstmals in diesem Monat schon die 20 Grad Marke. Strahlender Sonnenschein und ein laues Lüftchen aus Westen machten mir meine Platzwahl ganz einfach. In der flachen Bucht am Ostufer verankerte ich mein Boot und stellte mit attraktiven Futter und auffälligen Pop Ups kleine Fallen entlang der Schilfkante.Vom Winde verwehtNach einem tollen Sonnenuntergang blieb die Nacht leider ruhig, zu ruhig für meinen Geschmack. Aus diesen Grund saß ich an diesem Morgen bereits sehr früh in meinen kleinen Schlauchboot, das ich als Beiboot dabei hatte und hielt Ausschau nach Fischaktivitäten, vergeblich. Noch wusste ich nicht, dass auch das nur ein Zeichen für die Ruhe vor dem Sturm war.Der Wetterbericht, den ich leider erst zu spät abchecke, verhieß nix gutes. Bereits am Nachmittag sollte mich ein großes Orkantief erreichen, das seinen Namen alle Ehre machte. Da Motoren an diesem See verboten sind, hatte ich Glück und schaffte es gerade noch den nächsten Steg zu erreichen bevor der Wind zu stark wurde um per Ruderkraft mit meinen hohen Aufbau auf dem Boot vom Fleck zu kommen.Dieser lag zwar nicht in einer optimalen Lage, um meine anvisierte Bucht strategisch gut befischen zu können, aber das war mir in diesen Moment total egal, Hauptsache in Sicherheit vor dem immer stärker werdenden Sturm.Die folgenden zwei Tage verbrachte ich dann aufgrund des fast schon arktischen Wetters hauptsächlich im Zelt, sobald die Ruten auf ihren Plätzen lagen, was wiederum leichter gesagt als getan war.Die Wellen trieben mich immer wieder ins Schilf und so brauchte ich nicht selten bis zu fünf Anläufe bis alles passte. Obwohl das Wetter mittlerweile alles andere als Frühlingshaft war, blieb ich zuversichtlich: Der Wind und die aus den Wellen entstandene Rückströmung trübten das Wasser stark ein und setzten viel natürliche Nahrung frei.HoffnungsschimmerIn der Praxis schienen sich meine Gedankengänge auch zu bewahrheiten, zumindest am Anfang. Am späten Nachmittag hakte sich der erste Liebhaber meiner Milchprotein Boilies und flüchtete ins Schilf.Kurze Zeit später befand ich mich mit meiner kleinen Nussschale schon inmitten von hohen Schilf und befreite allerhand angespülten Unrat wie Äste und abgestorbenes Kraut aus meiner Schnur. Ohne Schlagschnur wäre ich hier sicherlich als Verlierer vom Platz gegangen. Ein schöner Frühjahrsspiegler war der Lohn für die durchstanden Strapazen.Geht es jetzt richtig los?Noch während des Fotografierens biss es erneut auf der selben Rute. Jetzt waren sie da. Während ich darüber nachdachte, ob es jetzt richtig losgehen würde, war der Spuk schon wieder vorbei. Nach einer aktionslosen Nacht musste ich bereits früh am Morgen die Heimreise antreten. Mit dem Ergebnis war ich dennoch zufrieden, schließlich herrschten harte Bedingungen. Trotzdem fragte ich mich, weshalb den beiden Fischen kein dritter Folge?Im Anschluss an diese echt ereignisreiche Session verbrachte ich noch einige recht erfolgreiche Kurzsessions am See bevor ich damit begann, mit dem Kanal anzubändeln.Back on trackNachdem ich mit den beiden Monaten vor und nach der Laichzeit einen der besten Zeiträume zum Angeln, damit verschwendete mir am Kanal den Arsch abzublanken, schwor ich mir, mich das restliche Jahr ausschließlich auf den Natursee zu konzentrieren.Schon am nächsten Wochenende war ich mit reichlich neuer Motivation wieder vor Ort. Das Wetter war super, ein Tiefdruckgebiet kühlte die schwüle Luft endlich mal ab und brachte einiges an Regen und Wind mit sich. Leider hatte ich nur gut 20 Stunden Zeit, um den Fischen auf die Schliche zu kommen.Das Plateau, das jeder kenntTrotzdem verteilte ich gleich zwei Kilo Boilies in unterschiedlicher Formen und Größen großflächig am Rande eines sehr großen Plateaus. Dieses Plateau ist natürlich ein beliebter Platz auf dem so gut wie jeder angelt. Aus diesem Grund wäre es meiner Meinung fatal die Montage wie jeder Andere auch, oben auf dem Plateau zu platzieren. Ich bevorzuge an solch bekannten Spots meinen Hakenköder lieber am Übergang  zwischen harten und weichen Boden am Fuße der Kante abzulegen.Nachdem ich die Ruten sauber gelegt hatte, machte ich mir leckere Burger zum Abendbrot und las noch so lange im tollen Werk der Carp Gypsies bis ich die Buchstaben vor Dunkelheit nicht mehr erkennen konnte.Immer diese AalanglerAls mitten in der Nacht meine Funkbox einzelne Töne von sich gab, war ich mir sicher den Aalangler, der ganz in der Nähe mit seinem Boot festmachte, am anderen Ende der Schnur zu haben. Zu meiner Verwunderung war dieser aber schon weg und so dachte ich als zweites an einen Brassen. Dieser Verdacht schien sich zu bewahrheiten, doch als der Fisch an der hier steil verlaufenden Uferkante hängen blieb, kamen mir erste Zweifel. Also Rute hoch und hoffen, dass der Fisch sich löst, was kurze Zeit später auch geschah. Als dann aber das Wasser vor meinen Füßen förmlich explodierte, war mir klar, ein deutlich besseres Kaliber am Band zu haben.Ein Drill auf Biegen und Brechen begann und dann passierte es, mein Kescher viel ganz plötzlich einfach auseinander. Die Bügel rutschen aus den etwas ausgeleierten schon über 20 Jahre alten V-Block. Als ich dann leicht panisch versuchte den Kescher wieder zusammen zu stecken, änderte der Spiegler seine Richtung und schwamm unter einer riesigen alten halb im Wasser liegenden Erle durch. Da es mir in der Hektik und ohne Licht nicht gelang den Kescher zusammenzustecken, nahm ich nur mit dem Netz die Verfolgung auf. Ich quetschte mich auf der Suche nach dem Fisch unter dem Baum und zwischen etlichen Metern dichtes Schilf hindurch.Dabei drohten mir jede Sekunde die Watstiefel von oben mit Wasser vollzulaufen, doch da sah ich ihn ein paar Meter weiter an der Oberfläche zappeln und so bahnte ich mir meinen Weg weiter durch das Schilf. Als ich endlich nah genug heran kam, nutze ich meine Chance und schob das halbwegs gespreizte Keschernetz unter seinen bulligen Körper. Es war geschafft, ohne Licht aber dafür mit jeder Menge Glück.Der Anfang einer SerieDieser Spiegler brachte mich zurück auf die Erfolgsspur und war der erste von vielen schönen Fischen die ich in den folgenden Wochen über den Kescherrand ziehen konnte. Dabei experimentierte ich viel mit Futtertaktiken und befischte alle attraktiv erscheinenden Bereiche des Sees, um mir so mit Hilfe meiner Aufzeichnungen ein Bild über den Karpfenbestand sowie deren Fressrouten machen zu können. Bis in den frühen Herbst hinein, blieb ich am Fisch.Obwohl ich den goldenen Herbst arbeitsbedingt komplett verpasste und auch keinen der ganz dicken Seebewohner fangen konnte, blicke ich mit einem lächeln zurück auf das Jahr 2017:Ich habe viel erlebt, eine Menge gelernt und vor allem Erkenntnisse gewonnen, die mir in den nächsten Jahren enorm weiterhelfen werden. Von daher freue ich mich auf das was kommen mag und wünsche euch einen guten Start in die Saison.Willi WinkelmannSelfmade-Baits

Chris Ackermann ist zurück am Wasser
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Traumsession in Kärnten - wir haben bei Matthias Pirker nachgehakt!
Traumsession in Kärnten - wir haben bei Matthias Pirker nachgehakt!
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MAG 02.04.2020

Karpfenangeln in einem großen Natursee, noch dazu im Winter und vor laufender Kamera – das Video zur Traumsession von Matthias Pirker schlug große Wellen. Um mehr über Matthias‘ Winterangelei zu erfahren, haben wir die Gelegenheit genutzt und ihn zum Nachgehakt Interview gebeten. Wir er die Fische lokalisiert und was sein Erfolgsrezept für konstante Fänge ist, verrät euch der Österreicher in den folgenden Zeilen…Carpzilla: Hallo Matthias, danke, dass Du Dir für dieses Interview Zeit nimmst. Du bist mit deinem Job als Guide und deinen zahlreichen Großfisch-Fängen nicht gerade unbekannt in der Szene, stelle Dich dennoch bitte kurz vor…Matthias: Hallo liebe Leser, hallo liebes Carpzilla Team. Ich bin der Matthias, 34 Jahre jung und lebe in Österreich, dem Land der tausend Seen und Flüsse. Ich angle mittlerweile schon seit gut 25 Jahren. Im zarten Alter von 14 Jahren wurde ich immer versierter und stellte allem nach, was Flossen hat. Durch meine Tätigkeit als Guide stehen bei mir beruflich der Karpfen und der Wels an erster Stelle, privat würde ich mich eher als ein Allrounder bezeichnen. Seien es Barsche, Hechte oder Huchen – alles, was mir unter die Augen kommt, möchte ich auch fangen. Ich brauche das Gefühl von Freiheit am Wasser und fühle mich auf großen Seen oder Flüssen deshalb am wohlsten. Das zieht sich bis in mein Privatleben. Ich bin kein Mensch, der auf Partys oder Events geht und auch sonst habe ich eher einen minimalistischen Lebensstil. Angeln ist für mich nun mal eine Lebenseinstellung und dafür braucht es nicht viel. Um es mit Einsteins Worten auszudrücken: Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle…Carpzilla: Dein aktuelles Video hat für großes Interesse gesorgt. Unsererseits erst mal Glückwunsch zu diesen großartigen Fängen! Wie gelingt es Dir, auch im Winter solche Ausnahmefische zu fangen?Matthias Pirker: Ich bin immer sehr selbstkritisch, was meine Fischerei angeht und hinterfrage vieles. Aus diesem Grund probiere ich auch immer wieder neue Wege zu gehen. Auch wenn diese unbequem sind und mir viel Kraft abverlangen. Am Ende wird Ausdauer am Wasser immer von Erfolg belohnt. Die Fischgröße spielt für mich dabei eine eher untergeordnete Rolle. Wenn ich viel Zeit am Wasser verbringe und von der Natur lernen kann, gibt mir das am meisten zurück. Der eigentliche Fang ist dann nur ein Bonus. Im Winter habe ich den im Video beangelten See fast immer für mich alleine und kann das Verhalten der Fische studieren. So lerne ich viel über den See und seine Bewohner.Carpzilla: Du bist viel an den großen Naturseen Österreichs unterwegs. Wo sich viele die Zähne ausbeißen, fängst Du einen Fisch nach dem anderen – wo siehst du die Unterschiede zwischen deiner Angelei und der von anderen Anglern?Matthias: Ich bin zu 90% eigentlich Flussangler, aber ja, ich liebe auch die großen blauen und türkisfarbenen Seen meiner Heimat. So blöd sich das für Außenstehende immer anhört, aber jedes Gewässer hat eine Aura und die gilt es richtig zu deuten. Dann wird man auch mit Fisch belohnt. Wirkliche Unterschiede kann ich nicht wirklich aufzählen, denn ich vergleich mich eigentlich nie mit jemandem anderen. Nur so viel: Es wird von vielen Anglern oftmals vergessen, wie einfach die Angelei auf Karpfen sein kann. Einfach Angeln gehen und so viel Zeit wie möglich am Wasser verbringen – das wars!Carpzilla: Die Fachliteratur empfiehlt, im Winter überschaubare Gewässer mit einem guten Fischbestand aufzusuchen. Der von dir beangelte Natursee in Österreich bricht dabei jede Regel. Was empfiehlst du unseren Lesern, wenn sie ebenfalls an einem großen See im Winter die Fische finden möchten?Matthias: Wenn man im Winter mit wenig Zeit schnelle Erfolge erzielen will, sind überschaubare und gut besetzte Gewässer sicherlich keine schlechte Wahl. Wenn ich mir ein Wintergewässer aussuche, dann verschaffe ich mir vorab immer einen groben Überblick über den Fischbestand. Bereits im Sommer sammle ich Erfahrung und fische dort auf die noch aktiven Karpfen. Anschließend entscheide ich, ob es sinnvoll wäre, dort ein paar Tage im Winter zu investieren. So ewas kann man nur vor Ort herausfinden, dabei hilft einem keine Theorie. Für diejenigen, die es gerne versuche möchten, empfehle ich, sich am Wasser Gedanken zu machen, wo die Fische im Winter hinziehen könnten und welche Auswirkungen das auf sie hat – Stichwort: Wassertemperatur, Wettereinfluss etc. Wer dabei Unterstützung braucht, kann mich gerne auf Facebook oder Instagram zu diesem Thema kontaktieren.Carpzilla: Würdest Du sagen, dass es im Winter eine Formel X gibt, die immer gut für große Karpfen ist?Matthias Pirker: Ich würde sagen, es gelten die gleichen Regeln, wie überall im Leben. Wer Ausdauer hat und konsequent Angeln geht, wird auch früher oder später etwas fangen. Meine Formel: einfach eigene Erfahrungen sammeln und diese auch weiterverfolgen. Den wichtigsten Punkt solltet ihr dabei aber nie aus den Augen verlieren: Location! Wenn ich eine Erfolgsformel aufstellen soll, würde sie zu 95% aus Location und noch ein paar Prozentpunkte aus Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und Futter bestehen. Letzteres mache ich übrigens seit Jahren selbst.Carpzilla: Du hast ja wirklich schon eine Vielzahl von großen Karpfen gefangen. Was treibt dich in Deiner Angelei an? Bist du auf der Suche nach bestimmten Herausforderungen oder Fischgewichten?Matthias Pirker: Viele große Karpfen – okay, aber wahrscheinlich auch genau so viele kleine Karpfen. Ich bin an den riesigen Seen und Flüssen aufgewachsen, habe dort von der Natur gelernt und mein Handeln immer wieder hinterfragt und dadurch verbessert. Ich suche am Wasser keine Herausforderungen oder jage irgendwelchen Fischgewichten hinterher. Mir ist es einfach wichtig, jedes Gewässer zu verstehen und etwas daraus zu lernen.Carpzilla: Welche anglerischen Ziele hast Du Dir für dieses Jahr noch gesteckt?Matthias Pirker: Momentan haben wir alle eine schwierige Zeit zu überstehen. Wenn das gemeistert ist, würde ich gerne noch ein paar längere Sessions an den großen Seen im Ausland machen. Dort, wo man fast keine Informationen bekommt und keine Angler sind. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, es gibt diese Seen und Flüsse noch. Mein Ziel für 2020 ist eigentlich ganz einfach; so viel Zeit am Wasser wie möglich zu verbringen! Ich wünsche an diese Stelle allen Lesern viel Glück und Gesundheit. Danke an die Carpzilla Redaktion für euer Interesse an meiner Person.Das Nachgehakt Interview führten Marco Lückenhaus und David Rosemeier.Das eingangs erwähnte Winter-Video von Matthias findet ihr hier:https://www.carpzilla.de/news/site-news/haunzz-fishing-angelt-sich-zur-traumsession-kaernten-13853.htmlMehr von Matthias findet ihr auch auf Facebook:https://web.facebook.com/matthias.pirker.5

Carpzilla User Fänge April 2019.
Der Frühling ist da - eure Bilder inspirieren!
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News 03.04.2019

Der Frühling ist da und uns Karpfenangler zieht es endlich wieder ans Wasser! Viele glückliche Fänger lassen uns in der Carpzilla User-Rubrik an ihren Erfolgen teilhaben. Aktuell sind wieder viele neue und sehenswerte Beiträge zu finden. Eine redaktionelle Auswahl einiger beeindruckender Fänge wollen wir heute hervorheben:Bevor wir mit der ersten Fangmeldung starten, möchten wir uns bei allen bedanken, die unsere Seite mit ihren Fotos, Videos und den dazugehörigen Beiträgen bereichern. Wir freuen uns immer wieder über eure Fänge und fühlen uns schon richtig angestachelt für die neue Saison.Kai Schmitz gelang der Fang eines unglaublichen Winter Kois. Die Story dahinter ist noch viel verrückter, denn über vier Jahre lang war Kai dem Ausnahmefisch auf den Fersen. Kurz vor der Abreise nach Australien, gelang es ihm in der letzten Nacht, den Fisch zu fangen. Toller Fisch, Kai!Pascal Wetzel konnte im März dieses Jahres sogar gleich zwei Top-Fische fangen. Den Auftakt machte Anfang März ein wunderschöner Beauty-Karpfen, der eine Blank-Serie von ganzen acht Wochen beendete. Nur wenige Tage später gelang es Pascal, in seinem Vereinsgewässer den Seekönig, einen fetten Schuppenkarpfen, zu überlisten.Tobias Hofbauer, aus dem Karpfenangeln-Augsburg-Team, ist bereits langjähriger Zilla-Supporter und lässt uns regelmäßig an seinen Angel-Abenteuern teilhaben – fettes Dankeschön an dieser Stelle! Ende März begab sich Tobi zusammen mit seiner Freundin an ein für ihn völlig unbekanntes Gewässer. Die Seele baumeln lassen und nebenbei einen knalligen Fluo-Pop-Up baden, ganz entspanntes Angeln eben. Doch daraus wurde nichts, denn bereits nach kurzer Zeit drillte Tobi den ersten Karpfen und konnte wenig später einen feisten Spiegelkarpfen einnetzen.Wilko Lührs aus Niedersachsen konnte ebenfalls einen gewichtigen Saisonstart verbuchen. Auf einen Boilie gelang es ihm, einen dicken Schuppenkarpfen mit 18 Kilo zu fangen. Geiler Fisch und starkes Foto!Stefanie Grunwald harrte im März gleich mehrere Nächte am Wasser aus. Das Ziel: Den ersten Schuppenkarpfen des Sees und natürlich den ersten Fisch für das Jahr 2019 überhaupt zu fangen. Nach stundenlanger Location wurde Stefanie endlich belohnt. Ein kugelrunder Schuppi fiel auf einen Pop Up am Ronnie Rig herein.Falls ihr selber euren Fang auf Carpzilla veröffentlichen wollt oder weitere Fang-Updates anschauen möchtet, könnt ihr Dies ganz einfach in der User-Rubrik tun - wir freuen uns auf eure Fänge!Aus der Carpzilla RedationDavid Rosemeier und Volker Seuß

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