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Neuer Test, neuer Fisch
Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
Neuer Test, neuer Fisch
Neuer Test, neuer Fisch
1
09.10.2025

Hier steht dann so ein Text...

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Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
Salami Pizza mit Björn Brockmann! Nachtschicht in der Großstadt
0
02.11.2023

“Zwei Mal Salami-Pizza, aber Pronto!” Björn Brockmann nimmt dich mit an die Eider, der längste Fluss Schleswig Holsteins. Geangelt wird aber nicht irgendwo auf dem Land, sondern mitten in der lauten City! Was Björn eine schlaflose Nacht bescherte, erfährst du hier:...

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UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
UNBOXING: Deeper Fish Spotter Kit
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01.11.2023

Deeper hat in Zusammenarbeit mit Westin das Fish Spotter Kit gelauncht. Dieses Bundle besteht aus hochwertigen Komponenten für eine erfolgreiche Location-Tour und kommt mit einem Rabatt von über 100 Euro. Unser Lücki hat das Kit unter die Lupe genommen und verlost ein ganzes Bundle....

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Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
Halloween Sale: Spukhaft günstige Preise bei der Angelzentrale Herrieden!
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31.10.2023

Erschreckend gute Angebote – Das verspricht der Halloween Sale bei der Angelzentrale Herrieden! Pünktlich zum Feiertag erzittern die Preise und bieten dir die Gelegenheit zuzuschlagen. Wie du an deinen Sonderrabatt kommst, erfährst du hier:...

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Der Stöpsel vom Vereinsee
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Mein erster Graser 🤩
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Wer stört denn da!
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Uhrfisch
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Mein schönster Karpfen
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Urgestein...
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Nightshot
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40iger zum Startschuss der Session 💚
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Nach 30 Stunden
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Fluss-Vlog 11 - Wenig Zeit viel Fisch - Schnell Karpfen im Fluss fangen - Karpfenangeln im Sommer
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Vereinsgewässer Morgens Anfang Mai
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Fluss-Vlog 9 (1/2) der wohl beste Platz im Fluss - Futterplatz im Fluss - Karpfenangeln im Frühling
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First Session 2023
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VTB11/2022 Angeln im Krautsee
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Winterangeln
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Vanlife Karpfenangeln in Frankreich inkl. Q&A von Euch Herbstoffensive
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Richtig Ankern mit 4 Punkt Verankerung und Ankerstangen
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Streetfishing in Slowenien
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Karpfenangeln - Worknights
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Damals an diesem Tag

Die neuen Kamakura Haken von Korda
Schärfer, stärker, Kamkura: Neue Korda Haken in den Startlöchern
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News 19.09.2018

Die neuen Kamakura Haken von Korda sorgen für Aufsehen, denn laut Korda ist es noch keiner Firma gelungen solch scharfe Haken als Massenprodukt herzustellen. Wir sind jetzt schon gespannt sie erstmals in den Händen zu halten. Bis es soweit ist, geben wir euch heute die ersten offiziellen Infos zu Kordas brandneuer Kamakura Hakenserie:Ein scharfer Haken ist, ohne Zweifel, einer der wichtigsten Komponenten eines jeden Rigs. Das steht für die Jungs bei Korda schon immer fest. Viele der Teamangler haben in der Vergangenheit ihre Haken händisch nachgeschärft, um eine wirklich feine, superscharfe Spitze zu kreieren. Das händische Schärfen von Haken ist allerdings echte Übungssache und es braucht natürlich seine Zeit bis das Ergebnis auch wirklich zufriedenstellend ist. Die Idee, Haken nach der Produktion nachzuschärfen und ihnen somit eine nadelscharfe Spitze zu verpassen, gibt es natäürlich schon länger. Von Korda heißt es:Nach langer, harter Arbeit, unzähligen Verfeinerungen, wortwörtlich Blut, Schweiß und Tränen, hat Korda nun einen Weg gefunden, diesen Arbeitsschritt maschinell in Perfektion zu bringen und geht mit den brandneuen KAMAKURA-Haken an den Start.Das sagen Hamidi, Dove und Clarke:Ich kann Ihnen als Angler, Produktentwickler und Managing Director von Korda gar nicht sagen, wie stolz wir auf dieses Produkt sind. Die Kamakuras werden jedem, der sie benützt einen grundlegenden Vorteil verschaffen. - Damian ClarkeIch glaube dieser Prozess und das Produkt an sich sind nicht nur ein weiterer Schritt für Haken zum Karpfenangeln, sondern ein allgemeineres Schritt nach vorne in der Hakentechnologie! - Tom DoveIch arbeite seit 14 Jahren für Korda und habe viele neue Produkte kommen sehen, diese Haken sind aber, ohne Zweifel, die spannendste Neuheit! - Ali HamidiIm Einsatz bei Brocke und HetzmannsederBjörn Brockmann war einer der ersten deutschen Korda-Teamangler, der die Kamakura-Haken bei einem Videodreh für die Karpfenangeln-Masterclass am Wasser im Einsatz hatte. Der Dreh war ein voller Erfolg und Björn fing für die Kameras mehrere Fische bis über 20kg.Ich bin von den Kamakuras schwer beeindruckt, gerade als Nerd in Bezug auf Hakenschärfe habe ich noch nichts vergleichbares geangelt. - Björn BrockmannAuch Korda´s neuer Marketing und Media Editor, Andreas Hetzmannseder, hat die Kamakuras bereits auf Herz und Nieren testen können.Ich habe die Kamakuras aktuell an einem Kanal in den Niederlanden im Einsatz, wo Bisse oft rar gesät sind. Dort zählt es für mich, dass so viele Köderaufnahmen wie nur möglich in Abläufen resultieren, ein scharfer Haken ist mir also extrem wichtig.Erst produzieren, dann schärfenDer Clou an der Sache soll darin bestehen, dass die Kamakura Haken erst nach der eigentlichen Produktion, maschinell auf eine nadelscharfe Spitze geschliffen werden. Jedem, der die neuen Hakenpäckchen öffnet, wird direkt auffallen, dass die Haken alle absolut gleich scharf sind. Weiters wird man merken, dass die Spitzen mit einer feinen Wachsschicht überzogen sind, die die Hakenspitzen schützt - diese Schicht muss natürlich vor dem Angeln entfernt werden.In Deutschland sind die Kamakuras ab sofort in den Shops erhältlich. Vorerst in den beliebtesten Modellen Wide Gape und Krank, jeweils in den Größen 4, 6 und 8 und in einer Version mit Micro-Wiederhaken und einer Version ohne Widerhaken.Erhältlich sind die Kamakura Haken zum Beispiel jetzt schon bei folgenden Händlern:M&R Tackle-ShopEuroCarpAngelzentrale Herriedenund in Österreich beim Carphunter&CoWeitere Infos über den Kamakura findet ihr im Video:

Christian Scheller am kanal mit dickem Spiegelkarpfen.
Christian Scheller: Mein Sommer am Mittellandkanal
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MAG 19.09.2019

Christian Scheller aus dem deutschen Pro Line Team verbrachte seinen Sommer an einer der zahlreichen Wasserstraßen der Republik. Keine leichte Aufgabe, gewiss, doch Christian ging sogar noch einen Schritt weiter und versuchte sich am längsten Kanal Deutschlands – dem Mittellandkanal! Wenig Angeldruck ist dort zwar vorprogrammiert, doch Stellenwahl, Futtermenge und Strategie müssen besonders gut überlegt sein und das als Familienvater von drei Kindern – lest selbst…Kanalangeln ein langwieriger Prozess, doch auf die Schuppis ist verlassNachdem ich im Frühjahr zum dritten Mal Vater wurde, begann ich Mitte Juni meinen, im Frühjahr, ausgekundschafteten Platz unter Futter zusetzen. Am Kanal weiß ich aus über 20 Jahren Erfahrung, dass mit einer Handvoll Futter nichts zu bewegen ist. Mais mit Weizen gemischt, Tigernüsse und Boilies sollten am Anfang zum Einsatz kommen. Ich wollte lieber weniger Fischmehlköder verwenden und setzte primär auf den NuTrition Boilie aus dem Hause Pro Line. Vereinzelt fanden auch einige Activator Boilies den Weg in meinen Futtereimer. Nachdem ich meinen Platz über zwei Wochen hinweg unter Futter gestellt hatte, schickte mich meine Frau raus zum Angeln. Sie sagte, dass sie mir ansieht, dass ich es nicht mehr aushalte. Ihren Segen hatte ich also! So ein Futterplatz am Kanal gleicht dennoch einem Glücksspiel. Von Schleuse zu Schleuse sind es über 70km. Drei Kanalabzweigungen, einige Industriehäfen, Marinas und Yachthäfen geben den Fischen viele Möglichkeiten, sich zu verteilen. Die ersten zwei Sessions brachten einige Schuppis der unteren Mittelklasse. Ich war erstmal zufrieden und fing nach über einem halben Jahr ohne Angeln endlich wieder Fisch. Unteranderem gleich bei der ersten Session einen wunderschönen gezeichneten Schuppi!Ohne Partikel kam der erste BlankNach den ersten zwei Sessions mit den Schuppis war mein Partikelvorrat leer und ich wollte nur noch auf Tigernüsse und Boilies setzen. Ich fütterte die nächsten Male also ohne Partikel. Bei der anstehenden Session bekam ich keinen einzigen Biss. Kein Fisch zeigte sich. Nicht mal Alande waren zu beobachten. Der Einsatz ohne Partikel machte sich also bemerkbar. Einen Blank hatte ich mir eingefahren und das bei diesem Futtereinsatz und Zeitaufwand. Deprimiert machte ich mich am nächsten Morgen auf den Weg zur Arbeit. Der Luftdruck war mit 1020hpa noch in Ordnung. Zwar erhöht, aber noch nicht zu hoch. Tagsüber auf der Arbeit kam Unzufriedenheit in mir auf. Ich hatte einfach das Gefühl, dass der Aufwand nicht im Verhältnis zum Fangergebnis stand. Auf dem Heimweg vom Job hielt ich am Raiffeisenmarkt und holte mir erstmal einen Sack Mais. Die nächsten Male fand dann wieder eine ganze Ladung Mais den Weg ins Nass. Ob Mais und Weizen einen erneuten Blank abwenden würden?Vollmondphase ist Bigfish-Phase! Denkste! Nach dem Blank ist vor der nächsten Session und so stand der Vollmond vor der Tür! Ich wollte eine Nacht vor dem Vollmond am Kanal sein und weitere danach. Zu Hause lief alles gut und meine Frau schickte mich schon förmlich eine zweite Nacht zum Fischen. Okay... das mache ich nur wenn die Queen mir eine zweite Nacht schenkt, das muss ich dann einfach ausnutzen. Bei perfekten Bedingungen kam ich am Wasser an. Alle Parameter standen auf Fang! Ich fuhr noch direkt von der Arbeit zum Kanal, um noch den Nachmittag und Abend mitzunehmen. Nichts passierte und als ich mich gegen 22.00 Uhr in meinen Bus legte, fraß mich der Frust bereits langsam auf. Ich zweifelte an der ganzen Aktion hier. Lohnt sich der Aufwand? Ja! Kurze Zeit später fing ich dann einen dieser Schuppis. Nach diesem Erfolg fand ich nicht mehr in den Schlaf und guckte bis zwei Uhr in der Nacht Angelfilme auf Youtube. Zwischendurch döste ich immer mal wieder weg, aber die Unruhe war auf jeden Fall in mir. Um kurz nach 5.00 Uhr kam dann ein ersehnter Vollrun. Ein kräftiger Fisch hatte die Spundwandrute mit einem 15mm Nutrition Boilie und einer Tigernuss oben drauf, die ich in Liquid Bait Booster gesoakt hatte, genommen. Im Drill konnte ich einen Spiegler erkennen! Der erste bessere Fisch der ganzen Kanalaktion war am Band und ich konnte ihn auch sicher in den Kescher bringen. Ein mittlerer Dreißiger war ja schon mal was, aber es war Vollmond... Nur halb zufrieden fuhr ich zur Arbeit. Am Ende der Woche kehrte ich zurück an den Kanal, um nach dem Vollmond zu fischen. Die Nacht brachte zwei Fische, einen Spiegler in der Mitte der Zwanzigerklasse und einen Schuppi von Ende zwanzig Pfund. Ich war erstmal zufrieden, aber die Reflektion der Gesamtsituation sagt mir, dass etwas nicht stimmte. Zwei Nächte mit perfekten Bedingungen brauchte ich, um halbwegs nach meinen Geschmack zu fangen.Hochdruckphase und Ostwind sorgt für BeißflauteInzwischen waren Sommerferien und meine große Tochter wollte bei der nächsten Session mitkommen. Gesagt getan und so machten wir uns zusammen auf den Weg an den Kanal. Gemeinsam machten wir die Ruten und das Stahlbivvy startklar. Wie immer beobachtete ich den Kanal und wieder lag er wie tot vor mir. Kein Fisch war  in beide Richtungen am Horizont zu sehen. Ein Blick auf das Smartphone und die Wetter-App sagten 1022hpa mit Ostwind in einer Hochdruckphase. Kurz vor der Dämmerung brodelte urplötzlich das Wasser. Kleine Spiegelkarpfen zeigten sich wie Piranhas, die sich über ein Stück Fleisch hermachen. Kurze Zeit später hält meine Tochter einen dieser Spiegler in den Armen, wenig später gleich den zweiten! So wie sie aber gekommen waren verschwanden sie auch wieder zügig. Nichts passierte mehr bis zum Morgen. Auf dem Weg zur Arbeit setzte ich meine Tochter zu Hause ab und kam ausgeschlafen in der Firma an. So wollte ich das definitiv nicht! Mein Bauchgefühl sagte mir: "Ich bekomme den Platz nicht richtig ins Laufen." Was also tun?Ein Platzwechsel für das Bauchgefühl!Die nächste Session brachte wieder nur einen kleinen Schuppi am Morgen. Ich fütterte permanent weiter und das waren die Ergebnisse? Ich war richtig angefressen! Nachdem ich den Fisch nach den Bestimmungen des Gesetzgebers versorgt hatte, telefonierte ich mit meiner Frau und danach mit meinem besten Kumpel. Beide überzeugten mich nicht weiter an diesem Platz festzuhalten, sondern meinen zweiten Platz anzufahren um dort mein Futter in den Kanal zu werfen. Gesagt und getan, denn schlimmer hätte es nicht mehr werden können. Ich war echt frustriert. Ich machte mich drei Mal die Woche Abends auf den Weg zum Füttern, lies meine Frau für ein paar Stunden zurück mit drei Kindern. Dazu kamen die Nächte, die ich fischte, die vielen Kilometer mit dem Auto und das ganze Futter. Ich musste was ändern, damit ich mir selbst gegenüber diesem Aufwand etwas rechtfertigen konnte.Bonusfisch im Gepäck! Der neue Platz läuft an!Inzwischen war es schon Anfang August und nach ein paar holprigen Futteraktionen mit vergessener Futterkelle oder dem Eimer mit Tigernüssen, der auf dem Parkplatz vergessen wurde, fing ich überraschend gut. Eine Serie von kleinen Fischen kam bei der ersten Session. Trotz dessen war ich erstmal zufrieden! Nach neun Runs in der ersten Nacht hatte ich noch eine zweite. Meine Frau wollte, dass ich noch eine ran hänge. Das ließ ich mir nicht nehmen! Selten habe ich 36 Stunden am Stück am Kanal gefischt. Meist kommt man Abends an, wenn die Schifffahrt langsam zum Ruhen kommt und Morgens ist dann auch meist zeitig Schluss. Nun blieb ich sitzen und stellte noch in der ersten Nacht um auf 25mm Boilies mit Tigernüssen on Top sowie auf einen Schneeman mit Flouro Pop Ups von Proline. Danach kam nur noch ein Fisch und es war komplett Ruhe. Am Abend kam mein bester Freund Matze vorbei. Eine Runde Chillen mit Angelpalaver und dann passierte es: Gegen 02:00 Uhr bekam ich eine Vollrun, ich merkte recht schnell, dass mein Gegenüber Gewicht zum Einsatz brachte. Matze konnte dann etwas später die Maschen des Faith G-Easy Carp Net um den Fisch schließen. Ich fing gleich an zu tanzen vor Freude. Da war er, der Bonusfisch für Mühe und harte Arbeit! Er war das bis dahin größte Exemplar, welches ich in 21 Jahren am Kanal fangen konnte. Die folgenden Tage zogen wie im Flug an mir vorbei. Familie, Job, Füttern fahren - alles lief wie von selbst. Am Freitag der Woche war ich wieder am Kanal. Es blieb relativ ruhig, aber erneut durfte ich einen Bonusfisch abschöpfen! Die Freude war riesig!Niedriger Luftdruck und Vollmond, doch leider musste ich blanken...Beste Bedingungen die schon tagelang vor dem Vollmond herrschten, doch nichts beißt. Eine Erklärung habe ich keine. Meine Vorfreude war riesig und die Vorbereitung noch akribischer als sonst. Machen kann man nichts, die Fische waren nicht da. Einige Kilometer weiter, den Kanl entlang, konnte ein Freund zur selben Zeit Fische fangen.Nach den Blanks zum Vollmond gab ich der Stelle Ruhe. Futter brachte ich regelmäßig ein, aber die Familie stand erstmal im Vordergrund. Nach der kleinen Familienpause machte ich zu Beginn der letzten Augustwoche wieder eine Nacht. Ein Schuppi der Mittelklasse fand den Weg in meinen Kescher! Die Motivation sank in mir und mein Mindset stimmte nicht mehr. Langsam kamen schon wieder Zweifel. Mache ich es noch richtig? Füttere ich zu viel, zu wenig oder ist alles ok? Die Fische nutzten die 70km Strecke, um wo anders nach Futter zu suchen, redete ich auf mir ein. Innerlich war der Beschluss dann aber gefallen, eine Nacht noch und dann ist Schluss. Am kommenden Wochenende sollte die letzte Nacht für mich anstehen! Meine große Tochter begleitete mich erneut und zwei Schuppis konnte ich noch fangen. Einer hatte etwas von einem Ghost-Schuppi. Das war doch ein Zeichen! Mit einem Beauty gestartet – mit einem Beauty geendet.Ende gut alles gut!?Der Anfang war holprig und ich trug Frust in mir, den auch meine Familie spürte. Kinder haben eine Antenne für sowas und spüren, das Papa nicht zufrieden ist. Ich habe auf meine Frau gehört und nicht an meiner ersten Stelle geklebt. Danke mein Schatz! Ich bin konsequent zwölf Wochen jeden zweiten Abend Füttern gefahren. Es war förmlich ein durchangeln, so viele kleine und mittlere Fische wie in diesem Jahr habe ich in 21 Jahren zuvor nie gefangen. Ich habe meinen lang ersehnten “Dicken“ gefangen, um danach erneut so zu fangen, wie die ersten Wochen. Alles mit einem Baby, einem Kleinkind und einer 9-Jährigen Tochter zu Hause, die eine Menge Kraft erfordern. Alles in einer Lebensphase, in der die Familie Kraft und viel Aufmerksamkeit benötigt. Ich bin stolz auf mich und gehe mit viel Zuversicht in den Herbst.Bleibt hart am Fisch!Euer Chris Scheller

Mathias Kölbl mit 29,5 Kilo Spiegler aus dem Lac de Saint Cassien
Traumhafte Bilder, traumhafte Karpfen: Kölbl & Heinz rocken am Cassien!
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News 19.09.2018

Seit am legendären Lac de St. Cassien ein generelles Nachtangelverbot verhängt wurde, ist die Angelei am „Heiligen See“ deutlich mühsamer geworden - doch eins hat sich nicht verändert: Noch immer zieht es Karpfenangler aus ganz Europa an seine Ufer! Die CC Moore Teamangler Matthias Kölbl und Josef Heinz haben die Herausforderung angenommen und wurde reich belohnt…Bei Sonnenaufgang Boot beladen, weite Strecken zum Angelplatz zurücklegen, Ruten legen und zur besten Zeit mit Untergang der Sonne, diese wieder einholen und den See verlassen zu müssen, ist schon eine harte Vorstellung, doch die harte Realität am Lac de St. Cassien - denn das Nachtangelverbot wird nach wie vor streng kontrolliert.Den CC Moore Teamern Josef Heinz und Mathias Kölbl - uns bestens bekannte Big-Water-Spezialisten aus Österreich - gelang es trotzdem einige traumhafte Fische im Cassien zu überlisten, von CC Moore heißt es:Da die Angelzeit tagsüber sehr limitiert war, entschlossen die beiden sich sehr wenig dafür aber attraktives Futter einzusetzen. Dabei kamen sowohl Mini Bitez (grelle Mini Pop Ups in 8mm Größe) als auch weiße Tigernüsse zum Einsatz. Die Köder wurden zusätzlich mit unserem Aquasweet behandelt.Betrachtet man die Bilder, kann man nur sagen: Wow! Übrigens der dicke Spiegler von Mathias wog sagenhafte 29,5 Kilo!Wir haken nach!Natürlich interessieren uns weitere Hintergründe, wie die Jungs geangelt haben und was ihrer Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg war. Seid gespannt, was wir aus den Jungs herausbekommen!Die ganze Redaktion gratuliert zu dieser wohl unvergesslichen Tour - Hut ab!http://www.ccmoore.com/Übrigens CC Moore Produkte gibt es in Deutschland z.B. bei diesen Händlern:Angelzentrale HerriedenEuroCarpM&R Angelgeräte

Der größte Karpfen Belgiens - Mario Gijbels fängt den Mohikaner - wir haben nachgehakt!
Der größte Karpfen Belgiens - Mario Gijbels fängt den Mohikaner - wir haben nachgehakt!
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MAG 18.09.2020

Vor wenigen Wochen konnte sich Mario Gijbels einen echten Lebenstraum erfüllen: Er fing den Mohikaner, einen echten Traumfisch und aktuell der wohl größte Karpfen Belgiens. Doch bis er das Ausnahmetier in den Händen halten durfte, musste Mario einige Strapazen überstehen. Wir haben ihn zu den Hintergründen genauer auf den Zahn gefühlt…Carpzilla: Lieber Mario, erstmal: Gratulation zu deinem Ausnahmefang! Uns brennen natürlich viele Fragen unter den Nägeln, aber der Reihe nach. Erzähl uns doch bitte mehr über die Heimat dieses beeindruckenden Fisches. Mit welchen Herausforderungen wurdest du dort konfrontiert?Mario: Vielen Dank euch für die Glückwünsche! Vor Jahren hatte ein Segelclub die Idee, illegal Graskarpfen in den See einzusetzen um hierdurch das Krautproblem in den Griff zu bekommen, aber nicht nur ein paar, sondern zwischen 300 und 500 Stück. Es ist schwer zu schätzen, aber es war eine unvorstellbar hohe Zahl. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Altbestand fast vollkommen verschwunden ist. Wenn wir von meinen Anfängen dort sprechen, dann waren es gerade einmal fünf bis maximal sieben Karpfen, also kam einer davon auf etwa 100 Graser. In den letzten Jahren hat der Vbk zusätzliche fünf bis zehn Karpfen eingesetzt, aber das bringt den Bestand unserer Zielfische auch nur auf maximal 10 bis 15 Exemplare im ganzen See.Ein bestimmter Fisch, ein besonders großer Schuppi, war im Laufe der letzten zehn Jahre nur dreimal an Land und ein weiterer großer Schuppenkarpfen wurde vor seinem Landgang in diesem Jahr ganze acht Jahre nicht gefangen – bis ich ihn dieses Jahr binnen vier Tagen gleich zweimal fangen konnte. Aber das macht den Reiz dieses Gewässers aus und natürlich hat sicher die Tatsache mit eine Rolle gespielt, dass ich ihn kurz nach der Laichzeit fangen konnte. Er wog über 25 Kilo … acht Jahre hatte er sich nicht blicken lassen und dann das. Das macht Karpfenangeln in meinen Augen so unvorhersehbar und so wunderschön! Allerdings sagt es nichts über die komplizierten Umstände aus, die zum Fang eines jeden Fisches hier dazugehören.Carpzilla: Wie du in einem Vorgespräch bereit erwähnt hast, schwimmen in der Heimat des Mohikaners sehr viele Graser und nur eine Hand voll Karpfen. Wie sah deine Taktik aus? Konntest du die Asiaten umgehen, oder musstest du dich durchangeln?Mario: Ich habe sie nicht gezählt, aber ich denke, ich habe etwa 500 Graser gefangen, bevor ich meinen ersten „richtigen“ Karpfen auf der Matte hatte. Zwischendurch habe ich leider einen guten Karpfen durch Schnurbruch verloren. Wahrscheinlich muss ich dir nicht erzählen, wie bitter das war. Ein anderer Karpfenangler hat ebenfalls bei 200 Graskarpfen aufgehört zu zählen, bevor er den ersten Karpfen fangen konnte. Ich habe jeden Köder und jede Taktik ausprobiert, aber nichts schien die wahre Lösung zu sein. Selbst auf ultra-große handgerollte Köder von nicht unter 50mm fing ich fünf Graser in nur zwei Stunden. Zwar hatte ich so weniger Beifang, aber meine eigentlichen Zielfische blieben ebenfalls aus. Also entschied ich mich letzten Endes für den Mittelweg, überwiegend Ködergrößen von 25mm. Manchmal, wenn es etwas schwieriger lief, traute ich mich auch, die Ködergröße ein wenig herunter zu fahren.Was einen wahren Durchbruch darstellte, war der Zeitpunkt, als ich vom VBK und Natuur en Bos die Erlaubnis erhielt, die gefangenen Graskarpfen in Privatgewässer umzusetzen, wo die Eigentümer sie gerne in Empfang nahmen. Dies nahm viel Aufwand und Zeit in Anspruch, aber ich gab einem Großteil des Bestands auf diese Weise ein neues Zuhause. Und das führte dann auch dazu, dass ich hin und wieder einen Karpfen fangen konnte. Es gibt Fische, die sich extrem schnell aufs Futter begeben und sich so fangen lassen und dann wiederum jene, die sich kaum überlisten lassen. Sobald viele der Schnellen weg sind, ergibt sich ein spürbarer Unterschied. Auch die Wiederfänge mancher Graser – zum Beispiel eines zweifarbigen oder von einem mit nur einem Auge – zeigten mir an, dass ich mich langsam aber sicher durchkämpfte. Ein Bestand von 500 Grasern und rund 10 Karpfen ist natürlich absolut unverhältnismäßig und so war ich froh, dass ich einige Leute überzeugen konnte und die Fische umsetzen durfte. Sobald die ersten 100 weg waren, stellte sich auch ein Verhältnis von einem regulären Karpfen auf etwa 25 – 30 Graskarpfen ein, was im Vergleich zur Anfangssituation einen riesigen Fortschritt bedeutete und das Angeln dort wieder erträglicher machte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass, wenn die Dinge nicht so gelaufen wären, ich keine Chance gehabt hätte, diesen Fisch zu fangen. Am Ende fing ich meine Fische überwiegend auf Krill & Octopus in 25mm und manchmal auf einen Snowman, bestehend aus einem Krill & Octopus mit einem Fruit Cream Pop Up. Auf diese Kombination fing ich ihn letzten Endes auch.Carpzilla: Mit Dreambaits bist du in puncto Futter natürlich bestens aufgestellt. Mit welchem Futtereinsatz bist du vorgegangen und gab es bestimmte Köder, auf welche die Graser nicht sonderlich abfuhren?Mario: Ohje, das wird nicht einfach, diese Frage zu beantworten… Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich es in puncto Köder heraus hatte und alle Ruten damit fischte, stand ich auf verlorenem Posten. Krill & Octopus schien den Graskarpfen auf jeden Fall nicht so zu schmecken und sobald ich diese Boilies an der Rute hatte, habe ich kaum einen von ihnen gefangen. Wenn ich aber all meine Ruten mit Krill & Octopus beköderte, war der ganze Effekt dahin, weil die Fische keine Wahl mehr hatten. Nach einiger Zeit begann ich damit, die Voodoo + und Krill & Octopus zu mischen, das brachte mich ein stückweit voran. Ich habe allerdings alle möglichen Baits aus unserer Range ausprobiert und auch Testmixe verwendet, aber mit nichts konnte ich die Beifänge ausklammern. Ich hatte einfach keine Möglichkeit. Um ehrlich zu sein glaube ich, dass es an diesem Gewässer einfach keine Lösung für dieses Problem gibt. Aber versteht mich nicht falsch. In der Vergangenheit war das Wasser voller Kraut und nach gerade einmal zwei Jahren war der See komplett frei. Vermutlich herrschte Nahrungsknappheit und die Graser mussten sich auf die Angelköder einschießen. Das machte sie extrem leicht fangbar – nicht die Idealsituation. Ich habe andere Gewässer befischt, an denen auf 20 normale 70 – 90 Graskarpfen kamen und letztere wurden kaum gefangen, vermutlich, weil immer genug natürliche Nahrung für sie vorhanden war.Carpzilla: An Gewässern zu angeln, die nur einen spärlichen Karpfenbestand aufweisen, spielt die Motivation eine besonders große Rolle. Wie lang hat es schließlich gedauert, bis du deinen Traumfisch in den Händen halten konntest und wie konntest du dich bis dahin motivieren, am Ball zu bleiben?Mario: Ich habe jahrelang regelmäßig auf ihn geangelt und der Fisch wurde im Schnitt einmal pro Jahr gefangen, manchmal auch nur alle zwei Jahre. Angefangen habe ich an diesem See mit meinem guten Freund Bart Voeten. Wir fischen eigentlich immer zusammen, also auch hier. Ich fütterte ein Areal für uns vor und bereits in der vierten Nacht schlug Bart zu. Er fing den Mohikaner mit neuem Benelux-Rekordgewicht von 37,450kg, ebenfalls auf Krill & Octopus. Allerdings ist es wichtig zu erwähnen, dass es zu diesem Zeitpunkt noch keine Graser im See gab – die Fische waren also viel leichter zu fangen. Später kehrte ich oft zu guten Zeiten zurück, hatte allerdings immer wieder das Pech auf meiner Seite. Einmal wurde ich ausgeraubt. Ich habe ein Geschäft in Belgien und ein Angestellter arbeitete mit jemandem von außerhalb, der, sobald er arbeitete, Dinge abholte und gemeinsam verkauften sie die Sachen anschließend. Durch den Tipp eines Käufers, den ich kannte, ging ich selbst zu so einem Verkauf. Normalerweise wäre ich angeln gegangen. Genau in dieser Nacht wurde der Mohikaner auf oder in der Nähe meines Futterplatzes gefangen.Ob ich ihn selbst gefangen hätte kann man nachträglich natürlich nicht sagen, aber der Vorfall war bedauerlich, denn gleichzeitig wusste ich, dass es eine Weile ginge, bis er wieder gefangen werden würde. Anschließend ging der See in die Hände des Vbk. Ich mag die Vereinigung, aber sie haben ihn zu einer Art Paylake umgewandelt. Das nahm in meinen Augen einiges seines bisherigen Charmes weg und so hatte ich keinerlei Intention, wieder dorthin zurück zu kehren. Dies hielt bis 2020 an, als mein bester Kumpel seinen Zielfisch, den großen Schupper, gefangen hatte und noch vier Wochen übrig hatte, die bereits bezahlt waren. Mein eigentlicher Zielfisch Brutus war an Altersschwäche gestorben, also hatte ich ohnehin keine besonderen Pläne. Mein Freund schenkte mir die verbleibenden Wochen und so begann ich erneut an dem See. Im Laufe der vier Wochen angelte ich zwar regelmäßig, konnte jedoch nur Graskarpfen fangen. Ich begann jedoch zu grübeln: der Mohikaner war so ein einzigartiger Fisch und er war nur einmal in den letzten drei Jahren gefangen worden. Es war eine Herausforderung und so blieb ich dran, denn dieser Fisch ist sehr alt und ich hätte es bereut, wenn ich es nicht versucht hätte und auch er über den Jordan gegangen wäre. Durch die Corona-Pandemie und einem damit verbundenen Angelverbot in Belgien konnte ich erst im Mai anfangen.Der erste Monat war die Hölle Jeden Tag setzte ich das Boot ein um anzufüttern und regelmäßig fischte ich kurze Nächte, sowie einmal eine ganze Woche. Ich fischte an einem Platz, der maximal vier Tage in den letzten drei Jahren beangelt worden war, musste mich also um niemand anderes kümmern. Ich fing weiterhin viele Graskarpfen, machte dadurch aber in meiner Vorstellung den Weg für meine eigentliche Beute frei. Ich konnte ein paar gute Fische fangen, unter anderem einen Schupper von über 25 Kilo. Und als ich es am wenigsten erwartete, drillte ich den Mohikaner von meinem Boot inmitten eines Gewitters! Alles lief glatt und das Ziel war erreicht. Der Fisch, dem ich so sehnsüchtig jahrelang hinterher gejagt war, war endlich mein! Ich konnte diesen Moment sogar mit meiner Familie teilen, die direkt vorbeikamen – ein unvergessliches Erlebnis. Diesmal stellte der Fisch den aktuellen Beneluxrekord von über 41 Kilo nicht ein, aber ein Sommergewicht von 38,5 Kilo ist auch nicht schlecht. Und für mich, der ich nichts auf Gewichte gebe, war es einfach nur wichtig, diese Jagd erfolgreich abzuschließen.Carpzilla: Nach einem solchen Fang fehlt vielen Anglern die innere Motivation, weiterhin am Ball zu bleiben. Wie ist es bei dir? Suchst du bereits nach neuen Herausforderungen oder lautet deine Devise: „erst einmal treiben lassen“?Mario: In erster Linie bin ich Karpfenangler und immer auf der Suche nach Herausforderungen. Ich genieße aber auch andere Arten der Angelei. Eines kann ich auf jeden Fall mit Sicherheit sagen: Ich kann mir ein Leben ohne Angelei kaum vorstellen. Ich liebe es, am Wasser zu sein und ein Rätsel zu entschlüsseln, was auch immer dieses darstellt. Noch immer verspüre ich diesen Drive und ich habe noch viele Challenges in meinem Kopf, genauso wie ich es schon immer hatte. Mittlerweile habe ich über 30 Ziel- bzw. Topfische in meinem Leben fangen können, 20 – 25 von ihnen an verschiedenen Gewässern. In den Wochen nach dem Fang des Mohikaners konnte ich (mehr mit Glück als Verstand) direkt in der ersten Nacht einen der Top-Schuppis an einem niederländischen Gewässer fangen.In Belgien fing ich an einem der härtesten Gewässer überhaupt mehrere Fische, unter anderem einen, der seit 2011 nicht mehr an Land gewesen war, sich aber sehr wohl auf meiner Liste befand, wenn auch unter „unrealistisch“ verbucht. Aber wie man sieht, ist eine Menge möglich, wenn man es nur will und die richtigen Dinge tut. Dieser Fisch heißt Picasso, was zeigt, dass Fische in meinen Augen nicht nur unbedingt groß sein müssen, sondern dass auch ein besonders schöner Fisch mein Ziel sein kann. Das nächste Ziel das ich verfolge, ist der größte Schuppenkarpfen in Belgien, der ebenfalls im Gewässer des Mohikaners beheimatet ist – ich bin mit dem See also noch nicht fertig! Danach möchte ich einen sehr großen Schupper im Albert Kanal fangen und einen sehr großen Koi an einem anderen großen Gewässer. Also alles in allem genug Motivation, Ziele und Träume um dran zu bleiben. Carpzilla: Vielen Dank für deine Zeit und das Interview, Mario.Mario: Es war mir eine große Freude und abschließend möchte ich mich an die Worte der Zillas halten: KEEP THE SPIRIT!!!Das Interview führte David Rosemeier. Marios Antworten wurden aus dem Englischen übersetzt von Florian Zink.Zu Dreambaits gelangt ihr über folgenden Link:https://www.dreambaits.be/de

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